04.06.17

verdiene ich mit meinem blog geld?


Machen wir uns nichts vor, der Mensch ist von Natur aus neugierg. Wenn ich also anderen von meinem Bloggerdasein erzähle, kommt eher früher als später die Frage: "Ja, und verdienst du mit deinem Blog Geld?"


Anfangs hat mich das überrascht. Mittlerweile habe ich verstanden, dass da draußen gerade Goldgräberstimmung herrscht, in vielen Medien der Influencer Hype betrieben wird (Der Konsumkaiser hat dazu einen netten Veriss etwa über die Zeitschrift Bunte und das Coachella-Festival mit deutschen "Influencern" geschrieben.) Das beruht in der Regel darauf, dass weniger Onlineaffine  irgendwas irgendwie davon mitbekommen, dass sich im Internet vermutlich Geld verdienen lässt bzw. Modeblogger mit freien Produkten nur so überschwemmt werden----(in meiner Wohnung ist vor lauter Gucci Taschen schon kein Platz mehr!!!)

Wer redet eigentlich gern über Geld und sein Einkommen mit anderen? Trefft ihr euch zum Wein abends und legt los: Hey sach mal, wann gibt es bei dir denn so die nächste Gehaltserhöhung??? Stößchen...." Geld verdienen im Internet ist jedoch ein aufregendes Thema, weiß der Spiegel.  

GELD VERDIENEN MIT KOOPERATIONEN? 


Die Lebensumstände jeder Bloggerin sind anders; ich kann nicht einschätzen, was 20-Jährige "Influencer" verdienen, von denen sich die meisten beim Geld erwarten, dass sie für Blogger-Reisen und Events bezahlt werden. Die Realität ist jedoch eine andere. Laut Styleranking verlassen sich viele Blogger scheinbar allein auf Werbekooperationen, wobei die "Hauptvergütung" immer noch aus Gutscheinen oder Produkten besteht (Gucci! Taschen!:)), seltener in direkter Vergütung. Styleranking zeigte auch auf, was Blogger in der Regel verdienen.

Welche Sicht Unternehmen auf Blogger haben und welche Motive für eine Einladung, habe ich in meinem Post "Bloggst du noch oder beeinflusst du schon?" beschrieben. Ich denke, dass diejenige, die für Blogger-Reisen bezahlt wird, nicht mehr frei ist in ihrem Tun, sondern Auftragsarbeit oder PR-Arbeit verrichtet. Das ist nicht schlimm, sollte als solches aber den Leserinnen offen dargelegt werden. Das ist nur fair.

Jede muss schließlich selbst für sich entscheiden, was ihr ihre Zeit und ihr Tun Wert ist. Meine Oma sagte schon: "Was nichts kostet, ist nichts Wert." Selbst Ehrenamtliche erhalten eine Aufwandsentschädigung. Aber mein Post richtet sich auch nicht an diejenigen, die glücklich und zufrieden hobbymäßig vor sich hinbloggen. Denen wünsche ich aus ganzem Herzen weiterhin viel Spaß und viele Ideen! <3





VERDIENE ICH MIT MEINEM BLOG GELD?


Wenn es um die Frage geht, ob ich mit Bloggen Geld verdiene, schreibe ich aus der Perspekive einer Selbstständigen. Wer nebenberuflich bloggt, bewertet seine Lage möglicherweise komplett anders. Ich arbeite in der Kommunikation. Dazu gehört eine langjährige Tätigkeit als Online-Redakteurin in der Unternehmenskommunikation und als freie Journalistin (unter anderem Frankfurter Rundschau und FAZ-Magazin). Ich blogge seit 2007, damals noch auf So-nur-in-Frankfurt. Seit 2014 schreibe ich als Freie für Frankfurt-Tipp. Das ist auch ungefähr der Zeitraum, in dem ich mit dem Bloggen ernsthaft begonnen habe. 

Wer sein Geld auch durch Schreiben verdient, hat üblicherweise einen "Bauchladen." Was das heißt? Du textet hier etwas, schreibst dort eine PR-Broschüre und gibst dort ein Seminar. Auf die Frage, ob ich mit meinem Blog Geld verdiene, kann ich sagen: Ja. 

Den Löwenanteil verdiene ich nicht mit Werbekooperationen oder Produktplatzierungen. Warum nicht? Weil in Deutschland die Signale in den Unternehmen noch nicht angekommen sind. Jede Werbekooperation will mühsam akquiriert und verhandelt werden. Dazu gehört auch das Erstellen eines Angebots, was Zeit kostet.

➤ Mit meinen Sponsored Posts oder Gewinnspielen hatte ich bisher totales Glück. Beispielsweise kam die Agentur von REPEAT Cashmere auf mich mit genauen Vorstellungen auf mich zu, genauso die Designerin von Just-One-Look Germany und die PR-Verantwortliche für "illy". Die Gabor Taschen habe ich in einer Kooperation seit 2015 im Blog.

Anzeigen akquiriere ich keine und schalte hier auch keine frei. Könnte ich machen, aber mit dem Look des Blogs bin ich sehr eigen. 

Affiliate Links sind "nice to have". Meinen Leserinnen diesen Service zu bieten, macht mir Spaß. Ich nehme ihnen gern die Suche nach einem Teil ab, dass ihnen bei mir gefällt. Darüber freue ich mich auch auf anderen Blogs. Was dabei rüberkommt reicht immerhin, um meinen kleinen Hund sattzukrigen. Schade finde ich, dass selbst Affiliate links nicht vor Neiddebatten verschont bleiben. Wen das nicht interessiert, der ignoriert es. Wer Adblocker hat, bekommt es eh nicht zu sehen. 
Wobei ja selbst die deutschen Verlage sich neuerdings dafür einsetzen, dass Werbung sichtbar wird. Weil ja auch Verlage Geld verdienen müssen. Diese Aktion finde ich komplett richtig. Überhaupt muss mir jemand mal erklären, woher das Problem kommt, dass einige Leute damit haben, wenn Menschen mit ihrer Leistung ihre Brötchen verdienen wollen. Bezahlen die Kritiker ihre Miete mit Luft?

Auf Instagram verlinken viele ihre Styles auf liketoknowit. Das funktioniert aber erst ab einer gewissen Followerzahl. Also auch hier: wer Follower kauft, muss wie ein normaler Unternehmer erstmal Kapital investieren.



dress: Les Jumelles, Antwerpen // bag: Banana Republic, NYC
sandals: Jack Wolfskin  shades: No name


FÜNF JOBS IN EINEM 

 

"Schicke doch dein Produkt einfach einem Influencer auf Instagram mit drei Millionen Followern und der soll das posten," sprach ein Assistent kürzlich bei einem Workshop der IHK Offenbach. Wieviel Zeit es braucht, eine Followerschaft aufzubauen, einen Blog oder Account zu pflegen, mißachtet er komplett. Sicherlich hat er an jenem Tag auch fünf Stunden kostenlos gearbeitet. Für den Taschenpost zu "Just One Look Germany" habe ich einen Fotografen angeheuert, meinen Instagram-Husband. Dabei handelt es sich streng genommen um Personal, das bezahlt werden müsste. Zwei Personen investieren allein für das Shooting wohlwollend etwa anderthalb Stunden. Nina Schwichtenberg sucht für ihren Blog Fashiioncarpet sogar gerade Mitarbeiter. (Guckt mal auf ihre Facebook-Seite.)

Die Aufgabe einer Stylistin und eines Make-up Artists versehe ich ja selbst. Der Aufwand ist in den anderthalb Stunden schon kühn einkalkuliert. Anschließend werten wir die Fotos aus, jetzt kommt die Bildredaktion. Schließlich setze ich mich zum Schreiben ans Laptop. Das sind zusammengezählt nach Adam Riese fünf Berufe, die ich in Personalunion mit einem Zeitaufwand von locker drei bis vier Stunden und mehr für einen einzigen Post investiere. Noch nicht eingerechnet dabei ist die andauernde Pflege des Social Media Accounts.

Ich liebe diese Arbeit und das Leben, das damit einhergeht. Vor allem die Freiheit. Der Nine-to-Five Job hätte mich vor Langeweile fast dahingerafft. Mein Leben ist spannend und abwechslungsreich durch das Bloggen und meine Seminare. Es ist toll, interessante Menschen zu treffen. Das möchte ich nicht missen. Ich liebe die Herausforderungen. Das alles macht mir unglaublich viel Spaß. 
Dass sich jetzt eine neue Nische durch die Social Media Seminare an der VHS Frankfurt eröffnet, hätte ich mir vor zwei Jahren noch nicht vorstellen können. Genauso erfolgreich verlief die erste Fashion-Tour, die ich zum Englisch lernen angeboten haben. Aus dem Modeblog habe ich für mich eine neue Einnahmequelle erschlossen und verdiene indirekt so Geld mit dem Blog. 






REALISTISCHE VERDIENSTMÖGLICHKEITEN?


Unsummen verdienen die wenigsten Blogger. Und selbst Chiara Ferragni muss eine Modekolletion entwerfen, um richtig Geld zu verdienen. Das ist nicht anders als bei Jennifer Lopez. Für Events bezahlt werden "Stars" wie Masha Sedgwick, die bei einer Agentur unter Vertrag ist und von dieser vermarktet wird. Jessica Weiss von Journelles spricht auf Kongressen. Sie hat also auch Einnahmen, die sich aus ihrer Tätigkeit als Bloggerin ergeben. Was heißt das? 

Um als Blogger für Events bezahlt zu werden, muss ich mich selbst zum"Star" bzw. als Marke aufbauen. Dann lande ich wie vielleicht wie Cathy Hummels zum Interview auf Styleranking und rede darüber, dass ich nur poste, was mir wirklich am Herzen liegt. Im Gegensatz zu allen anderen, die das zum Geldverdienen tun. Sie lässt sich damit zitieren, dass "Bloggen kein Beruf, sondern nur ein Lifestyle sei." Frau Hummels hat ja seit ihren Soja Lattes nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie ins Rampenlicht möchte. Wenn ihr die Berühmtheit ihres Mannes nutzt: schön für sie. Ich finde es nur Schade, dass jemand, der so viele Vorteile hat wie sie, es offenbar nötig hat, andere, weniger priviligierte, aber hart arbeitende Blogger zu deklassieren.

Wieder andere Blogger wie Forever Amber oder Sofie Valkiers schreiben Bücher über das Bloggen oder einen Moderatgeber. Ganz andere haben ausgezeichnete Kontakte zur Modebranche, weil sie dort tätig waren und nutze diese, um sich mit einem Blog selbstständig zu machen.

Fazit: Natürlich lässst sich mit Bloggen Geld verdienen. Es ist aber keine Goldgrube. Wer als Normalsterblicher seine Existenz darauf begründet, macht nichts anderes als viele andere Selbstständige auch: Tag ein und Tag aus um seine Einnahmen ringen. Der Rubel rollt nicht von allein. In meiner Reihe Blogger-Interview habe ich mit verschiedenen Frauen unter anderem auch über das Dasein als Selbstständige gesprochen. 




Als Selbstständige verdiene ich kein Geld, wenn ich krank bin und etwa ein Seminar absagen muss. Ich verdiene auch kein Geld, wenn ich in den Urlaub fahre oder Feiertage sind, an denen keine Seminare stattfinden. (So wie jetzt an Pfingsten.) Kein Verlag bezahlt meine Reisen zur Fashion Week in Berlin oder der GDS in Düsseldorf. "Olympus Pen" hatte mich in Berlin zwar eingeladen, die Kosten für Hotel, Zugfahrt, Essen und Auslagen kamen aber aus meiner Tasche. Das wäre echt ein teueres Hobby, wenn ich nicht versuchen würde, diese Unkosten irgendwie wieder reinzubekommen. Nach rund drei Jahren pausenlosen Bloggens, auch während der Urlaube, für die ich vorgepostet hatte, war ich jetzt erstmalig auf den Deichmann Shoe Step Award komplett eingeladen. 

Was verdienen Blogger? Von meinen Einnahmen gehen Steuern, Kranken- und Rentenversicherungen ab. Dann ist die Hälfte weg. Wenn ich etwa 4.000 Euro auf der Hand zum Ausgeben haben wollte, müsste ich das Doppelte brutto verdienen! Wer im Internet Geld verdienen will, braucht wie im analogen Leben Durchhaltevermögen, starke Nerven und muss viel arbeiten. Wer sich für Fragen rund um das Thema "Bloggen" interessiert, für den pinne ich auf PINTEREST unter "BLOGGING" übrigens seit einiger Zeit, was mir an guten Tipps vor die Linse kommt.

Wobei die letzte Frage für mich ist: haben Frauen ein Problem, Geld zu verlangen? Ist Bloggen Lifestyle?


Meerblaue Grüße


-Sabina

Kommentare:

  1. blogs hätte´s mal 20 jahre früher geben sollen - als ich noch "wollte" :-)
    jetzt will ich nichtmehr. jedenfalls nichtmehr versuchen mit herzblut geld zu verdienen. das hat mich fast mein nervenkostüm und den BW seine gesundheit gekostet. nur noch dienst nach vorschrift.
    viel erfolg! - solange du spass dran hast - aber pass auf. xxxxx

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    1. Danke dir ganz herlich. Ich werde deine warnenden Worte ganz sicher im Kopf behalten. Denn nichts ist das Wert... Ich kann das ganze auch von heute auf morgen lassen. Schöne Woche xxxx

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  2. Ich glaube, die meisten Stellen es sich zu leicht vor mit dem Geld verdienen im Internet. Da wird oft gedacht, mal fix bloggen reicht und schon werden dem Blogger die Türen eingerannt. Und dann kommt die große Ernüchterung oder die Neiddebatte oder was auch immer. Plötzlich bestehen Blogs nur noch aus Keywords etc.
    Ich finde es gut, wenn Blogger mit Posts Geld verdienen, schließlich steckt viel Arbeit drin. Wenn ein Blog allerdings nur noch aus Wervbung besteht, bin ich oft raus, weil mir dann die Posts oft nicht mehr gefallen.
    Die Anfragen von Unternehmen, die gerne "beworben " werden wollen, finde ich gelegentlich unprofessionel. Zumindest dann, wenn es an eher unbekannte Blogger wie mich geht.
    LG Andrea

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    1. Da hast du mir aus der Seele gesprochen. Das meinte ich ja mit Goldgräberstimmung. Und dann stellen die Leute fest, dass es echt harte Arbeit ist. Iiii, so haben die sich das aber gar nicht vorgestellt.

      Was meinst du mit unprofessionell? In der Ansprache? Oder im Angebot? Schöne Woche und LG Sabina

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  3. Mir fällt dazu nicht so viel ein, ich bin Angestellt. Okay von 4000 zum Ausgeben öhm da kann ich auch nur träumen. So viele Stunden hätte die Woche nicht zum arbeiten für mich.
    Was ich von Firmen bekomme steht NIE in der Relation zur Arbeit.
    Das muss bei beruflichen Bloggern natürlich anders sein. Das geht ja sonst gar nicht.
    Ich wünsche Dir bei allem viel Erfolg Sabina und ein schönes Pfingstwochenende

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    1. Liebe Tina, also überhaupt eine Bezahlung zu bekommen ist doch erstmal wichtig. Weil halt nichts umsonst ist. Ich bin immer nur ein bißchen irritiert, wenn junge Bloggerinne umsonst arbeiten damit begründen, dass die Firma "so nett" geschrieben hätte. Ohhhhh...Und wenn du uns Sarah euch es mit den Beträge schön macht, umso besser! Danke sehr für deine guten Wünsche und eine schöne Woche noch! LG Sabina

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  4. Da kann ich mit einem Schmunzeln auf den Lippen nur "Danke!" für diesen gelungenen Beitrag sagen und habe nur noch ein "Genau so! nämlich!" hinzuzufügen :D :)

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    1. Das gebe ich gern zurück, denn ohne Gleichgesinnte wie dich, wäre es nicht zu schaffen...Freut mich. Schöne Woche und LG Sabina

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  5. Ganz toller Post, liebe Sabina. Ich fand es extrem interessant! Die Arbeit von Bloggern wird leider total unterschätzt und ich finde es immer wieder verblüffend, dass Firmen oder Agentur glauben das wir gratis arbeiten. Ob Hobby Blog oder nicht, Arbeit und der Mehrwert der entsteht muss bezahlt werden. Ist das nicht in jeder Branche so?
    Danke für deinen Post!!!!
    LG Natascha

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    1. Oh danke für deine motivierenden Worte liebe Natascha. Ich denke, etwas zu verlangen und zu verhandeln geht umso besser, je professioneller Ü40 Bloggerinnen auftreten. Denn wie du sagst: Arbeit muss bezahlt werden und ich bin auch keine Praktikantin beim Film, wo alles umsonst passiert und aus lauter Lust und Laune. Wobei das wieder was anderes ist, denn da ist oft das Geld knapp. Bei kommerziellen Unternehmen hört der Spaß aber auf...

      Danke für deine Unterstützung und sei lieb gegrüßt! Sabina

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  6. Hallo Sabina,
    ein toller Post, der einfach zeigt, das es kein Zucker schlecken ist, mit seinen Blog Geld zu verdienen. Ich habe schon öfters solche Artikel gelesen, aber da war immer noch so der Gedanke, das ist doch ein tolles leben, was Ihr so führt. Dein Artikel ist richtig ehrlich und für sowas muss der Mensch geschaffen sein. Ich war immer froh, das ich meine acht Stunden gegangen bin und mein Gehalt auf das Konto kommt. Mein Ex Mann ist auch selbstständig und der hat sich schwer krank gearbeitet und da fragt keiner, wie er das so schafft mit dieser Krankheit.
    Ich bin auch ganz ehrlich, mein Blog bereitet mir Freude und ist mein kleines Baby und wenn dabei was schönes herum kommt, was auf mein Blog passt, dann bin ich happy und ich habe erst im Laufe der Jahre verstanden, das ich auch mit meinen kleinen Blog wissen muss, was ein PR-Sample wert ist.. Die Sorgen, die Du hast mit Deiner Selbstständigkeit, das könnte ich nicht, dafür bin ich zu "schisserig" und würde mit meiner angeschlagenen Gesundheit auch nicht funktionieren. Eine Freundin von mir ist selbsttständige Tierphysiotherapeutin , die ist nicht zum Arzt, als es Ihr schlecht ging, weil sie einfach funktionieren muss. Ich ziehe aber den Hut vor Dir, was Du alles kannst und schaffst ! Liebe Grüße Andrea

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    1. Natürlich hab ich ein tolles Leben. Mit und ohne Blog. Also, ich bin dankbar und zufrieden. Und natürlich ist es schön, auf einem Event interessanten Menschen zu begegnen. Aber dahinter steckt halt auch eine Masse an Arbeit.

      Wer hat das denn geschrieben? Würde ich sehr gern mal lesen. Lerne ja immer noch gern dazu. Vielleicht mache ich ja was falsch..*kicher*

      Aber was du erzählst, aus deinem eigenen Umfeld, zeigt ja, dass du eine realistische Situatiion vor Augen hast. Ich habe für mich auch einige Kriterien aufgestellt, nach denen ich mich richte. Und wenn das nicht klappt. Dann orientiere ich mich wieder anders. Jeder Mensch sollte es so für sich machen, wie es zu seinem oder ihrem Leben passt. Da gibt es kein richtig oder falsch, weil jeder anders ist...<3

      Ganz lieben Dank für dein hilfreiches Feedback liebe Andrea. Ich schätze den Erfahrungsaustausch mit dir sehr. Herzliche Grüße von Sabina

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  7. Für mich ist bloggen definitiv Lifestyle. Ich könnte viel mehr daraus machen, wenn ich wollte. Will ich aber nicht, weil mir dann der Spaß daran verloren geht. Manche Firmen nutzen Blogger gern als billige Werbeplattform, wollen aber kein Geld dafür ausgeben. Wie oft habe ich schon den Spruch gelesen: "Dafür haben wir kein Budget."

    Ich hab's schon oft gesagt: Ich bin froh, dass ich einen Job habe, bei dem monatlich ein festes Gehalt auf dem Konto landet.
    Dennoch gönne ich es jedem Blogger, wenn er damit Geld verdient. Ich weiß, wie viel Herzblut darin steckt.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Genau, viele Blögger fühlen sich geschmeichelt, wenn sie irgendwo eingeladen werden und mit einer Goodiebag nach Hause gehen. Aber die Firma bekommt dafür kostenlose PR.

      Ja, oder sich Fotografieren lassen. Werden diese Personen auch modelmäßig bezahlt? Ich bewerte das nicht und gönne es jeder. Wer wünscht sich das nicht. Doch würde ich das umsonst machen??? Ich weiß es nicht...dir noch eine wunderbare Woche und weiterhin happy blogging liebe Sabine!

      LG Sabina

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  8. Ich würde ja gern mit meinem Blog Geld verdienen, aber von wem soll ich denn bitte verlangen, mich dafür zu bezahlen? Mich verwirrt das ganze Thema immer noch sehr...

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    1. Liebe T, das kommt ja darauf an, was du machst. Deswegen habe ich ja die verschiedenen Möglichkeiten hier aufgezählt. Aber, wenn ich es noch nicht klar genug beschrieben habe, dann lass es mich bitte gerne wissen....Schöne Woche noch und LG Sabina

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  9. Ich glaube, dass "richtig" Geld mit Blog verdienen ist nicht nur "Spaß", im Gegenteil, das ist nicht viel anders als eine Firma zu gründen, mit Planen, Ziel, Zeit und viiiel Arbeit!
    Von ganzem herzen, ich drücke Dir alle verfügbaren Daumen!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Genauso ist es liebe Claudia. Aber das ist ja eine freie Entscheidung und daher genieße ich die große Freiheit, die damit einhergeht. Aber es ist halt nicht alles kostenlos und Geiz auch schon lange nicht mehr geil ;-) Bejos. xxx Sabina

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  10. Danke für den Post! Besonders hat mir der Hinweis darauf "gefallen", dass selbst Affiliate-Links nicht vor Neid gefeit sind. Stimmt leider. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich vor einiger Zeit in irgendeinem Blog las, eine andere Bloggerin (!!!) würde auf gekennzeichnete Affiliate-Links ABSICHTLICH nicht klicken. Hallo, geht's noch?? Da muss man sich auch nicht wundern, wenn im Gegenzug nicht korrekt gekennzeichnet wird. Sehr seltsam.

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    1. Liebe Susi, genau das ist der Spirit. Da kann ich mich nur wundern...dazu laß ich von einer, die sagte, Leser würden zu potentiellen Kunden im Blog. Die Betreffende hatte in ihrem Leben noch nie eine Zeitung oder Zeitschrift in der Hand...:(

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