12/11/16

kann fair fashion spaß machen? 5 wichtige fragen



Mode macht Spaß. Ich blogge über Mode, weil ich Lust darauf habe. Habt ihr noch Spaß, wenn wir jetzt anfangen hier über Fair Fashion zu reden? Keine Frage, fair fashion ist wichtig. Dennoch habe ich sehr lange gezögert, über das Thema zu schreiben. Ihr wisst als treue Leserinnen, das mir vor kontroversen Diskussion oder Themen nicht Bange ist. Nur ist das Thema teilweise derart moralisch aufgeladen, dass es mir keinen Spaß macht, darüber zu schreiben.

Nun lud das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt vor Kurzem zu einem dreitägigen Modefestival mit Workshops zum Thema "Fair Fashion" ein. Um einen veränderten Blickwinkel auf die Mode sollte es gehen.....Welchen Blickwinkel habt ihr auf die Mode? 


Das Wichtigste zuerst: Der Workshop und das Festival waren so anregend, dass sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt hat! 

--> Meine wichtigesten Ergebnisse: Modeblogger sind wichtige Multiplikatoren des Themas "Fair Fashion". 
--->Modeblogger Ü40 sind noch wichtiger als Vermittler, um erwachsene Frauen zu erreichen, die völlig anders kaufen als jüngere Frauen.

Doch, was will Fair Fashion überhaupt? Und kann Fair Fashion sogar Spaß machen?

Was will mein Post? Mit diesem Post möchte ich einen Austausch anstoßen über den Umgang mit Mode, aber garantiert ohne moralischen und ideologischen Zeigefinger. Wer also das Thema als Moralpredigt versteht, für den ist der Post nichts.





WAS WILL FAIR FASHION?

--> Produktionsketten offen legen, nachhaltig produzieren, ökologische Materialien verwenden. Der Workshop im MAK Frankfurt stellte die Frage nach unserem Blickwinkel auf die "Mode als saisonabhängiges Konsumgut und unsere Handlungsmöglichkeiten als Konsumenten".


Als einflussreiche Botschafterin für Fair Fashion versucht sich gerade die ehemalige GNTM-Teilnehmerin, Marie Nasemann, die das Magazin NOVEAUX fotografiert hat. Das Magazin hat übrigens faire und warme Winterhandschuhe entworfen; der Clou: produziert werden sie von einer Schneiderei hier in Frankfurt, die professionelle Schneiderinnen beschäftigt, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind.

Damit wir uns verstehen: wir leben in einem freien Land. Das heißt, jede entscheidet für sich, wie sie lebt. Das ist für viele Menschen schwer auszuhalten.
Ich denke, dass sich erwachsene Menschen nicht bevormunden lassen brauchen, weil komplexe Fragen wie "Fair Fashion" keine einfachen Antworten bereithalten. Wir können aber Informationen zusammen tragen, Ideen austauschen und versuchen, durch Argumente zu überzeugen. Nicht mehr und nicht weniger...

WO UND WIE ANFANGEN? Zuerst habe ich Jennifer Wiebking, Moderedakteurin der Frankfurter Allgemeinen,  um ihre Einschätzung zu "Fair Fashion" gebeten. Auf meine Frage nach ihrer Meinung schrieb mir Wiebking, die in London Modejournalismus studiert hat und unter anderem bei einer DER "Modebibeln", dem Magazin "W", in New York und der britischen "Vogue" hospitierte :

"Mode ist eigentlich das genaue Gegenteil von fair, nämlich unvernünftig, Mode soll bestenfalls Spaß machen, und sein Besitzer bezieht sich damit immer auf sich selbst, egal ob er sich damit nun von einer gewissen Gruppe abheben oder zu einer anderen zugehörig fühlen möchte.
Aber es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass Bio-Mode trotzdem eine Chance haben könnte, schließlich ändert sich gerade überhaupt die Wertschätzung für Bio-Ware. Man sieht es nicht nur am Essen, sondern auch schon an der Kosmetik sehr deutlich. 
Zumindest in einer Nische wächst der Markt für Bio-Kosmetik. Auch hier handelt der Konsument zunächst aus Eigeninteresse, egal ob er nun meint, Bio-Produkte seien verträglicher oder sie begehrlicher findet. In einer Nische könnte also auch Bio-Mode auf diese Weise langfristig Erfolg haben.


KAUFENTSCHEIDUNGEN, KONSUMERMACHT
Ich kaufe mir gern etwas. Ich werde auch jetzt nicht damit aufhören. Jeder Mensch kann für sich entscheiden, wie sie etwas handhabt und welche Kaufentscheidung sie trifft. Denn, wer legt fest, was "wenig kaufen bedeutet?"
Wie kann ich weniger kaufen und trotzdem an Mode Spaß haben? 
--> mehr Second Hand kaufen, was immer schon Teil meiner Garderobe war wie diese lila Rüschenbluse von Boss mit schwarzem Bleistiftrock. 

-> mehr Kleidung tauschen; macht Spaß und schont den eigenen Geldbeutel. Wer war nicht schon mal scharf auf die Hose der Freundin, die sie endlich loswerden will? Einfach den Bekanntenkreis statt wie früher zur Tupperparty nun zur Kleidertauschparty selbst einladen: Was ich auf meiner 1. Kleidertauschparty erlebte.

--> Kleiderbibliotheken gründen; So kann man bei Filippa Ka über "creative Wardrobe" Kleidung leihen. 



DARF ICH NOCH BEI ZARA KAUFEN? KANN ICH MIR FAIR FASHION LEISTEN? 
Fair Fashion Labels sind häßlich. Das ist leider oft noch so. Aber nicht mehr ausschließlich. Trendiges ist schon zwischen 130 und 400 Euro bei den unten aufgeführten Labels zu haben, die ich für euch zusammengetragen habe. Natürlich sind das keine Primark-Preise. Aber wir sind uns sicher einig, dass dieses Unternehmen nicht der Maßstab sein kann.
 

Angesichts dieses Preisniveaus ist aber genauso klar, dass "Fair Fashion" ein Lifestyle- und Mittelstandsthema ist. Und zwar ein sehr komplexes und vielseitiges. Sind wir uns da einig? Dann folgt daraus die Frage, was die Forderung nach "Fair Fashion" für UNSERE Gesellschaft bedeutet.  

Darüber wurde auch im Workshop des MAK Frankfurt extrem kontrovers debattiert. "Wer zu Primark geht, das sind die Ärmsten der Armen," bemerkte Professor Michael Baumgart, der mit dem Blick auf unsere Gesellschaft für das Recht auf preiswerte Mode plädierte und bei Frau Brodde von Greenpeace heftigen Protest auslöste. "Es gibt kein Recht auf billige Kleidung". Doch was bedeutet "billig", frage ich mich. 


 
Mal ganz persönlich gesprochen: Wie sehr muss mich, als Sabina, die faire Bezahlung anderer interessieren, wenn ich als Selbstständige aktuell und ganz konkret all meine Energie in eine Auseinandersetzung um faire Honorare investieren muss, die gerade mal annähernd meine eigene Existenz sichern?

Das sind sehr konkrete Fragen, aus denen sich das Mosaik "Fair Fashion" zusammen setzt. Insofern irritiert es mich nicht wenig, wenn Menschen mit besserem Einkommen darüber bestimmen wollen, was sozial Schwächeren zusteht. 

Was schwebt Frau Brodde vor? Anstellen bei der Kleiderausgabe des Roten Kreuz? So wie viele Harz IV-Empfänger es jetzt schon an den Frankfurter Tafeln tun, um abgelaufene Lebensmittel abzuholen? Ich habe mehr Fragen als Antworten seit dem Workshop. 
---> Viele Frauen aus der Modebranche saßen im Publikum des Workshops. So schlug etwa Sabrina Koch, von der Frankfurter Schule für Mode und Beratung vor, auch billige Teile zu schätzen und zu pflegen. Radikale Forderungen lehnte sie aber mit dem Hinweis ab, dass "Änderungen Zeit brauchen." Diese Haltung drückte auch auch Silke Bolms von der PR-Agentur Silk Relations und erzählte, dass sie seit drei Jahren versucht, ihre Ernährung umzustellen und trotzdem gelegentlich Schokolade esse. Ja, warum auch nicht? Wo bleibt da sonst die Lust und der Spaß am Leben? 


--> "Menschen haben verschiedene Bedürfnisse. Es wird keine Lösung geben, die auf alle passt."
 
So lautete das Fazit von Mahret Kupka, der Kuratorin für Mode, Körper und Performatives des MAK Frankfurt, die gekonnt und professionell durch die Diskussion führte.




IST FAIR FASHION NICHT TOTAL HÄSSLICH? LABELS; LABELS LABELS

Bei mir im Schrank finden sich unter anderem Vivienne Westwood.com:
Rock mit Lacklederjacke stylen

Armed Angels

und sehr lange schon Schuhe von
THINK!
Lässiglook: Weinrote Boots mit Lammfelljacke.


Schicke Mode findet ihr unter anderem bei:
A
vocadostore.com

Beyondskin.co.uk
Hessnatur.de
Jannjune.com (recyceltes Polyester)
Lanius-koeln.de

Leonid Matthias 
Lovjoi.com (Biobaumwollsweater)

Luxaa.de 
Nudiejeans.com (Bio-Baumwolle)
Peopletree.co.uk
Sanikai.com
Studiojuy.com (Schmuck aus recyceltem Messing )
Underprotection.dk (aus Lyocell)
Veja.com Eigene Fabriken und faire Bezahlung.
Wunderwerk.com (Tencel)

Noch mehr Labels findet ihr bei Stephanie, der Modeflüsterin

 
LUXUSLABELS SIND NICHT FAIRER
Wer denkt, dass teuer automatisch fair bedeutet, irrt. So gehört Chanel nicht zu den Marken, die fair produzieren lassen.






WER SICH ÜBER MODE DEFINIERT, MUSS SICH HINTERFRAGEN
Persönlich bemerkenswert, fand ich Frau Brodde, die bei Greenpeace das Global Projekt Lead "Detox my fashion" führt und nicht nur erwartungsgemäß radikale Forderungen vorbrachte, sondern durch erstaunlich wenig Verständnis für Mode auffiel. "Ich habe mich noch nie für Mode interessiert, früher nur Anti-Atomkraft T-Shirts und Jeans getragen." 

Daher verwunderte es mich auch nicht, das Frau Brodde es zielführend fand,   dem modeaffinen Zuhörerinnen dringend zur Persönlichkeitsforschung auffrief: "Wer sich nur über Mode definiert und auszudrücken versteht, muss sich ernsthaft hinterfragen." Kein Wunder, dass Sabrina Koch als ehemalige Modedesignerin und Fachlehrerin für Gestaltung nach der Diskussion zu mir sagte: "Mode ist virtuelle Kommunikation. Eine solche Haltung stellt meine ganze Daseinsberechtigung in Frage."


ZUSAMMEN ARBEITEN, STANDARDS SETZEN

Weniger moralisch, dafür differenzierter argumentierte Christine Fehrenbach von Manufactum mit konkreten Handlungsvorschlägen: dass durch eine Zusammenarbeit von Unternehmen Maßstäbe gesetzt und erreicht werden könnten. So existiert in Deutschland ein Textilbündnis, dass Standards erarbeitet hat und dies sehr strikt handhabt.  

Ich habe mich auch sonst noch umgehört, was Labels und Blogger für Wege bei Fair Fashion einschlagen:
 

* Eines meiner liebsten Frankfurter Modelabel, Leonid Matthias, arbeitet bewusst mit Fair Fashion und achtet beispielsweise auf faire Arbeitsbedingungen. 


* einer meiner liebsten Modeläden, apfelgrün zum Anziehen von Sabine Schmitt, achtet konsequent auf Nachhaltigkeit wie sie auf Anfrage mir schrieben:
apfelgrün zum Anziehen legt großen Wert darauf, dass seine Mode nach fairen Grundsätzen hergestellt wird. Über eine direkte, persönliche Beziehung zu den apfelgrün-Design-Manufakturen wie über Atelierbesuche stellen wir dies sicher. Von Lieferanten, bei denen wir dies nicht persönlich sicherstellen können, nehmen wir keine Artikel in unsere Kollektion auf.
Zu unseren Labels gehören: maria seifert collection, xess + baba, C.N.M, pearls of laja, meinfrollein, Rubber Germany

Aus der Kollektion von C.N.M. habe ich übrigens auch einen wunderschönen Bleistiftrock in einer von drei Kooperationen mit apfelgrün zum Anziehen gezeigt. 
 

* Eine Blogger-Aktion hat Traude Rostrose mit "Another Life" ins Leben gerufen. Immer wieder Ideen zur Mode von Hessnatur findet ihr unter anderem auch bei einer Mitbloggerin Ü40 Ines Meyrose.


Welche Wege seht ihr für einen anderen Umgang mit Mode? Hört bei Mode der Spaß auf? Und mal provokant gefragt: ist Mode ein Sozialprojekt? 


-Sabina

27 comments:

  1. Ich bin ganz bei dir. Schwieriges Thema, wo es keine einfachen Antworten gibt. Bevormundung mag ich nicht, erhobene Zeigefinger oder dann kauf halt dort nicht, auch nicht. Ich bin erwachsen, darf eigene Entscheidungen treffen. Und ich weiß, dass es schwierig ist, Lieferketten wirklich nachzuvollziehen (genau so, wie meine Gedanken in einen kurzen Kommentar zu fassen). Teuer heißt nicht fair. Und wie hart der Bekleidungsmarkt umkämpft ist und was da hinter den Kulissen los ist, weiß ich von meiner Schwägerin, die in der Branche arbeitet.
    Faire Mode ist meist hässlich, vor ein paar Wochen habe ich erstmalig Mode gesehen, die laut Internet fair produziert wird und gut aus sah. Das hat mir gut gefallen, davon würde ich gern mehr sehen. Die Preise lagen im mittleren Segment und waren gut bezahlbar.

    Sehr wichtig finde ich deine Anmerkung, dass wir Ü 40 anders einkaufen als junge Frauen. Das ist so und ich kann das an mir selbst gut beobachten.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Dankeschön für den ausführlichen Beitrag liebe Andrea. Ist doch interessant, dass es uns beiden so ähnlich geht.

      Wenn jemand wie du auch noch hinter die Kulissen blickt, weiß er ja auch, wovon er redet und dass manches nicht schwarz und weiß ist.

      Ich denke, mit zunehmender Info wird die Mode schicker und mehr gekauft. Welches Label hattest du denn gefunden? Schönen 3. Advent und bis nächste Woche! LG Sabina

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    2. Da müsste ich noch mal recherchieren. Es viel mir auf, weil Anna einen Artikel mit einem Link für eine Webseite hatte, die Mode bezügl Nachhaltigkeit beurteilt. Mir sage keine der Marken etwas, aber in Berlin gab es einen Wiedererkennungseffekt. Wenn ich mehr Zeit habe, sagt ich dir die Marke.
      Liebe Grüße
      Andrea

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    3. @Andrea: Glaube, du meinst "Rank a brand"?

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  2. Moin,
    Mode ist für mich u.a. Ausdruck meiner Persönlichkeit. Kleidung spielt eine große Rolle für mich, denn sie ist meine zweite Haut, meine Schutzschicht. Mal davon abgesehen, dass der Umgang mit Äußerlichkeiten meine finanzielle Lebensgrundlage ist ...

    Bei Traude Aktion "A New Life" mache ich schon das ganze Jahr über mit. Allerdings eher mit vegetarischen Rezepten als fairer Mode. Aber auch mit fairer Mode, neulich z.B. aus dem auch von Dir genannten Avocadostore.

    Ich halte es mit Mode wie mit Essen. Regional geht vor Bio. D.h. ich kaufe gerne von Firmen, die in Deutschland sitzen. Wenn Sie dann noch fair produzieren, umso besser. Und ich kaufe gerne bei inhabergeführten Läden, wenn ich vor Ort kaufe. Aus dem gleichen Grund, weil Du um Deine Existenz kämpfst mit Deinem Lohn. So bleibt das Geld wenigstens hier.

    Ansonsten denke ich nicht, dass jeder alles haben kann. Kommunismus hat nicht funktioniert und faire Mode für alle wäre das gleiche.
    Danke für die Verlinkung!
    LG Ines

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    1. Ach da guck ich mir den Avocadostore noch genauer an! Ja, das mit dem Kaufen bei inhabergeführten Geschäften in Deutschland ist ein guter Hinweis. Ich empfehle hier daher auch gern entsprechende Modegeschäfte auf meiner Fashion Tour, weil die großen Ketten finden alle von selbst. Apfelgrün, mit denen ich schon mal eine 3-teilige Modestrecke im Blog hatte, gehört auch dazu, weil Nachhaltigkeit zum Geschäft gehört. Das kann also auch ein klarer Wettbewerbsvorteil sein.
      Gern verlinkt :) LG zu dir und schönen Sonntag! Sabina

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  3. Liebe Sabina,
    gut geschrieben. Wir leben in einem freien Land, für mich kann und darf Mode das sein, was ich will. Ich ziehe mich nicht einfach nur an, auch früher nicht. Ich kleide mich und was ich trage ist wie eine zweite Haut, ein Bild von mir, das mich zeigt, wie ich bin, mit all meinen Facetten. Das macht mich nicht zu einem weniger nachdenklichen Menschen.
    Für mich habe ich entschieden, dass was ich trage eine Mischung ist aus Second-Hand und dem, was es in den Läden hier gibt und ab und zu, wenn mir was über den Weg läuft, das mir gefällt, auch faire Mode (wenn es meinen Preisrahmen nicht sprengt). Im übrigen versuche ich meine Sachen möglichst lange zu tragen und spende sie an eine fairtrade Firma, wenn ich sie aussortiere. Eine Kleidertauschparty würde ich zu gerne einmal mitmachen, schon allein wegen des Spasses.
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Liebe Sabine, was du schreibst, würde ich sofort so unterzeichnen. Es gibt auch meine Haltung wieder. Ich finde es manchmal ein bißchen befremdlich, wie sehr manche Leute anderen versuchen, ihre Sicht der Dinge aufzudrücken. So als könnten sie ihr eigenes Lebensmodell nur so rechtfertigen...Wenn du mal Party machst, lass mich bitte wissen, wie es war...schönen 3. Advent und LG Sabina

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  4. Klar darf Mode Spaß machen. Aber wem sie keinen Spaß macht, der muss das halt auch sagen dürfen. Spaß als Pflichtprogramm bringt uns alle nicht weiter.
    Und auch wenn ich selbst um faire Bezahlung kämpfen muss - auch solche Stationen hatte ich in meinem Leben - darf ich doch für die faire Bezahlung anderer plädieren. Sollte es sogar, finde ich. Mich da einfach rauszuziehen und zu sagen: Nö, ich werde nicht fair bezahlt, da ist es mir echt egal, wen es sonst noch so trifft, das kann man sicher machen. Bringt aber auch niemanden weiter.
    Und dass bei Primark die Ärmsten der Armen kaufen, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Ich war gestern in einem Hamburger Einkaufszentrum, in dem einige Tage zuvor ein Primark-Store eröffnet wurde. Diejenigen, die dorthin pilgerten, waren garantiert nicht die Ärmsten der Armen. Das waren hordenweise gut gekleidete Menschen unter 25, die definitiv nicht arm waren. Die schleppten kiloweise Klamotten raus, die sie vermutlich ein- bis zweimal anziehen und dann in die Tonne kloppen. Aber arm - das waren die meisten von ihnen wohl nicht, sondern ganz normaler Mittelstand. Sie sind höchstens arm im Geiste.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Huhu liebe Fran, ich habe mich schon auf deinen Beitrag gefreut und darauf auch gehofft.

      Natürlich bin ich Mitglied der Weltgewerkschaft und hoffe das von all denjenigen, die soviel soziales Gewissen für Fair Fashion zeigen, dass sie auch in D sich als solidarisch erweisen.
      Was Primark angeht halte uch mich solange an die Aussagen von Fachleuten, die sich jeden Tag mit dem Thema beschäftigen, bis jemand mir andere Zahlen vorlegt. Ich habe mit Primark nix am Hut und bin da nur ein bißchen altmodisch: Fakten und Zahlen statt postfaktisch.

      Aber du würdest dich Diskussion sicher nicht auf den Laden verkürzen wollen...denn das versperrt ja die Sicht auf die Frage, was jede von uns im Kleinen tun kann. Ob Beschimpfungen weiterhelfen weiß ich nicht, es ist aber hier nicht nötig. Dir und mir liegt das Thema ja sehr am Herzen und wir möchten etwas beeinflussen...ich bin immer noch auf der Suche nach Möglichkeiten...Schönen Tag noch und danke für deinen Beitrag! LG Sabina

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    2. oh...vergessen:) Es gibt vielleicht kein Recht auf billige Kleidung, aber auf gesellschaftliche Teilhabe bei uns.

      Auch in Entwicklungsländern wollen die Leute schick sein, sagen Hilfsorganisationen, wenn wir hier unsere Altkleider ausmisten.

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  5. Schwieriges Thema liebe Sabina. Ich finde, man dürfte Als Modebloggerin keine Kooperation mehr annehmen, ohne sich vorher über die Bedingungen zu informieren, mit denen Kleidung hergestellt wird. Das ist kaum zu analysieren. Wer sagt denn, dass die verwendeten Stoffe der fairen Mode ebenfalls zu fairen Bedingungen produziert wurden? Ich jedenfalls habe hier keinen Durchblick. Wenn mir den jemand beschaffen könnte, wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Liebe Sabine, kleine Schritte haben schon Wirkung. Vielleicht sind meine Schritte für andere zu klein. Doch das interessiert mich nicht. Wenn ich allerdings als Modebloggerin schon zur Aufklärung beitrage und Label nenne, sodass Leserinnen andere Kaufentscheidungen immer mehr treffen, bin ich zufrieden. Vielleicht ist das auch ein Weg für dich? LG Sabina

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  6. ganz ehrlich?
    das leben ist kein ponyhof und wir müssen runter von diesem "nach mir die sintflut". in jeder beziehung.
    wer da noch so tut als ginge ihn das alles nix an - tralitrala - der ist bei mir unten durch. nicht bescheid wissen ist auch keine ausrede in der informationsgesellschaft.
    andererseits - man sieht sich immer zweimal. wer meint aus falsch verstandener toleranz oder egoismus heraus mieses karma anhäufen zu müssen - der wird schon sehen was er davon hat.
    ich liebe mode - und ich bin sehr dafür dass durch die kleider die ich trage weder die umwelt verschmutzt noch menschen ausgebeutet werden.
    und ich bin arm - wenn man vom realem einkommen der BWH-besatzung ausgeht, das unter dem hartz4satz liegt. trotzdem renne ich nicht zu zara&H*M. ich fress auch kein billigfleisch von lidl. oder wasche mich mit chemokeule-duschgel für 99cent.
    aber wenn ich lese - auf einem anderen blog - "ich werde nix ändern und hab auch ein reines(!) gewissen!" dann fällt mir nur ein: selig sind die im geiste armen!
    so - habe fertig.
    xxxxx

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    1. Also wer liebt Mode, wenn nicht du? Mir geht es so wie dir: ich bin frustriert, wenn ich ein Thema für mich durchdacht und eine Haltung dazu gefunden habe, blöderweise der Rest der Welt es nur noch nicht kapiert hat...das bringt mich total auf die Palme.

      Wenn die Verfügbarkeit von Information so einfach wäre als Lösung, dann müsste die Bundesregierung keine Aufklärungskampagnen starten, dann bräuchte es keine politischen Maßnahmen zur Steuerung von gesellschaftlichem Verhalten.

      Pfff...daher sehe ich halt, dass Modeblogger Ü40 eine wichtige Rolle spielen können...LG Sabina

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    2. Die Verfügbarkeit von Informationen ist nicht das Problem, glaube ich. Informationen sind verfügbar. Man muss sie aber auch finden und verarbeiten wollen. Ich sehe aber immer öfter, dass es Menschen gibt, die gar nicht informiert werden möchten. Die ohne Nachzudenken weiterhin in ihrem rosa-Zuckerwatte-Universum leben möchten, denn das, was an Informationen von außen kommt, ist ja sowieso nur negativ. Da kannste dann nur kapitulieren.

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    3. Ja klar da bin ich völlig bei dir. Da müssen wir kein bisschen dran deuteln. Aber ich denke, es gibt immer noch eine Menge, die sehr interessiert zuhört, wenn man anfängt von seinen eigenen Gedanken und Erfahrungen zu berichten. Nicht nur online, auch offline...LG Sabina

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  7. Ein sehr schweres Thema über das ich viel nachdenke - guter Post. Im letzten Jahr habe ich viel weniger neue Kleider und Schuhe gekauft und mich immer gefragt wie oft ich etwas tragen werde. Die "just for fun" Käufe blieben komplett weg. Und weniger Kleider haben das Leben in gewisser Weise einfacher gemacht. Auch secondhand Käufe und Kleidertausch finde ich sehr wichtig und einen Schritt in die richtige Richtung. Ich habe viele Kleider in meinem Kleiderschrank die 5, 10, 15+ Jahre alt sind. Als Bloggerin finde ich es wichtig immer wieder zu erwähnen dass ich viele "alte" Kleider trage und man nicht von Kopf biz Fuss immer das neuste haben muss... Aber ich weiß das das alles im Grunde nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist...

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    1. Das ist doch der Weg liebe Andrea! Klar ist das nur ein kleiner Teil, aber ich denke, viele kleine Teile haben durchaus Wirkung.
      Was wäre denn die Alternative? Immer, wenn ich daran denke, fühle ich mich besser in meinem kleinen Teil! LG Sabina

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  8. Liebe Sabine, ein Top Beitrag. Al beschäftigt sich schon sehr lange mit "Fairen Labels" und kauft auch sehr gerne in Vintage Läden ein, ich habe mich aber in letzter Zeit auch sehr damit auseinandergesetz, ich habe aber beschlossen in Zukunft weniger zu kaufen und eventuell auch mal in Second Hand Shops zu gehen!
    Liebe Grüße
    Alnis

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    1. Oh das ist sehr gut zu wissen! Denn je mehr wir uns austauschen, umso besser! Wenn ihr wieder etwas plant, sagt doch gern Bescheid, wenn ihr mögt. LG nach Wien aus Frankfurt. LG Sabina

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  9. Jetzt hatte ich einen Kommentar geschrieben und der hat sich ins Nirwana verabschiedet, weil ich währenddessen vom PC weg mußte. So ganz kriege ich das jetzt zu später Stunde nicht mehr zusammen. Du wohnst da ja an der Quelle. :-) Interessante Veranstaltungen!
    Das ist schon ein schwieriges globales Problem, das nur politisch in den Griff zu bekommen wäre. Man kann es niemandem verdenken, besonders den Armen, wenn sie auch "gut" gekleidet sein wollen und dann eben auf Billigmarken zurückgreifen, wobei die Edelmarken oft nicht besser sind, was die Produktionsbedingungen oder auch die Herkunft der Rohstoffe betrifft.
    Und keiner kann jedesmal, wenn er Kleidung braucht, um tausend Ecken denken, ob er dieses und jenes nun guten Gewissens kaufen darf.
    Ich wurde bei Naturlabels noch kaum fündig, weil sie einfach meist nicht meinen Geschmack treffen oder seltsam gearbeitet sind. Wenn die etwas modischer werden bzw. das bieten, was ich bevorzuge und auch Glitzer, Strass auf T-Shirts, enge schwarze Stretch-Hosen, die auch wirklich sitzen, dann gerne. Das ginge auch mit Baumwollstretch zu realisieren, so eine hatte ich früher mal, die war perfekt, aber teuer!
    Ansonsten sagen mir die Marken alle nichts, ich kaufe möglichst vor Ort ein, weil ich die Hin- und Herschickerei einfach nicht mag und dann in den stinknormalen Läden wie Karstadt, Kaufhof, früher auch C&A - die Boutiquen sind mir zu teuer, so wichtig ist mir Kleidung nun auch wieder nicht, daß ich ein teures Ambiente und teure Verkäuferinnen mit finanzieren will, die zudem oft noch aufdringlich sind, was ich absolut nicht leiden kann Wenn, will ich in Ruhe gucken und nicht ständig angequatscht werden! Was ich brauche finde ich in den einschlägigen Läden. Nur ganz bestimmte Sachen, die ich schon länger suche, gibts da freilich nicht, wie Cashmere, das man in der Waschmaschine waschen kann. Allerdings hat dieser englische Laden kein Modell, das mir gefällt! ;-) Bzw, wo ich nicht sicher sein kann, dass es mir passt und dann bestelle ich erst gar nicht und suche vor Ort nach Alternativen. HM habe ich früher mal selten gekauft, meist taugte die Qualität nichts und lt. dieser Erfahrung betrete ich gar nicht erst all diese Läden wie Zara & Co.

    Und ich habe auch keinen sehr großen Bedarf an Kleidung, d.h. ich kaufe mir nicht jede Woche, auch nicht jeden Monat neue Kleidungsstücke! Die könnte ich nie alle tragen. Eher zwei, dreimal im Jahr. Bin da eher ein Gewohnheitstierchen. Und ich möchte wetten, so Einige überschulden sich, ob mit Mode oder anderen Dingen wie Deko und Wohngedöns, denn jeder 10. Haushalt ist überschuldet! Irgendwoher muß es schließlich kommen, der gesamte Lebensstil, ob es Reisen sind ... was man sich nicht leisten kann, sollte man eben lassen oder muß sich nicht wundern, wenn man durch Zweit- und Drittjobs irgendwann auf dem Brett liegt - Burnout .... Sind ja nicht alles Topverdiener ohne Kinder! Wir haben 3 Kinder was gleichbedeutend mit 3 Einfamilienhäusern ist, die wir nicht besitzen, sondern das ist das Kapital, das in unseren Kindern steckt, sinnbildlich gesprochen, und das war mir immer wichtiger, als jegliches Material der Welt! Insofern kann ich bei alledem nur bedingt mitreden.

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  10. Klar ziehe auch mich gern schön und nach meinem Geschmack an und wenn mir einer die Tausender mal eben so rüberschieben würde, hätte ich sicher auch nichts gegen Chanel oder andere Edelmarken, doch bestimmt nicht im großen Stil, höchstens mal das eine oder andere Teil (die meisten gefallen mir eh nicht für mich *lach* die wollte ich nicht einmal geschenkt!). Aber so bleibt alles wie es ist und ich lauf fast immer mit der selben Jacke herum. :-) Nur die Hosen und Oberteile wechseln täglich. Ich hatte auch noch in Sachen Primark von den Konsum-Materialisten (Sinus-Milieus) geschrieben (nennen sich jetzt wohl anders) und manches andere .... z.B,. Stretch-Limousinen bei Hochzeiten, die solchen Leuten das Gefühl geben, einmal Hollywood-Star zu sein, und dann zehn Jahre abzahlen .... aber das kriege ich jetzt, wie gesagt, nicht mehr auf die Schnelle zusammen und der Kommentar ist auch so lang geworden. ;-) Haben einige ja nicht so gern! Wollte allerdings gern kommentiert haben.

    Jetzt erstmal Gute Nacht! Bis bald wieder! Bin bissel im Stress und darf nicht lange sitzen wegen der LWS/HWS - vernünftig bloggen und kommentieren geht bei mir allerdings nur und ausschließlich am PC-Arbeitsplatz. Tablet und Notebook sind eher mal was fürs Sofa und eher ausschließlich zum Lesen bei mir.

    Wo ich gerade ganz unten noch Deine Fragen sehe .... Spaß und Mode ... also ich hab' Mode noch nie so sehr mit Spaß in dem Sinne assoziiert. Ich will gut und sauber gekleidet sein, nach meinem Geschmack, dann fühle ich mich wohl. Aber Spaß? Da fehlt mir, glaube ich, irgendein Gen. Ich verstehe aber schon, was Du meinst und sehe es ja auch bei Einigen, die offensichtlich ihren Spaß daran haben, alles Mögliche anzuziehen und auch zu besitzen und das geht mir völlig ab. Ich weiß genau, was ich will und auch nur das ziehe ich an, da lasse ich mich von niemandem beeinflussen. Also wohl etwas atypisch und so gar nicht mädelshaft mit meinen Hosen ... ;-)

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Also wegen des Kaschmirpullis. Ich habe meine aus Edinburgh und dort wegen der Pflege auch mit den Verkäufern gesprochen. In ein Kopfkissen und mit Babyshampoo waschen. Das klappt bei mir bisher sehr gut.

      Mit Spaß meinte ich nicht das endlose Kaufen. Sondern die Freude und damit ganz klare Wertschätzung von schönen Dingen. Ich liebe Kunst. Ich habe enorme Achtung vor dem, was mir im Museum gefällt. Wenn etwas Schönes in der Welt ist, dann macht mich das glücklich. Wenn Modedesigner erstmal etwas Neues erschaffen aus Materialien, dann macht mir das Spaß, weil ich mich an deren Schaffenskraft erfreuen kann. Ich habe bei Chanel in Paris im Laden mal ein Kleid gesehen, dass war so eindrucksvoll schön, dass ich ganz emotional wurde. Ist Chanel eine "böse" Firma. Ja. Aber die wenigsten Menschen lassen sich gern den Spaß verderben. Darüber kann man jetzt jammern, oder es mit Überzeugung versuchen statt mit moralischem Gerede.

      Vielleicht habe ich mich jetzt etwas besser ausgedrückt? LG zu dir! Sabina

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    2. Das Waschen dann aber wohl per Hand? Dazu habe ich keine Geduld! ;-) :-) Das hat bei mir noch nie funktioniert. Bei uns bedienen wir auch je nach Zeit und Bedarf beide die Maschine, auch mein Mann. ;-) Da kann's schon mal Woll-Unfälle geben. ;-) Die von Boden kann man wohl in der Maschine waschen. Aber ich wage es bisher nicht. Die sind ja ziemlich teuer und ich habe mir schon so einige Pullover mit der Maschinenwäsche verdorben, daher trage ich mittlerweile nur noch die Outdoor-Fleecepullover oder -jacken, auch im Haus. Die sind problemlos, allerdings mag ich echte Wolle etc. natürlich lieber.

      Was Gut und Böse im Sinne von Öko und sozialverträglich betrifft .... so negativ würde ich das auch nicht sehen, denn Menschen handeln ja von vornherein nicht vorsätzlich böse in dem Sinne. Sicher gibt es immer Ausnahmen .... aber schon im Vorfeld solches zu unterstellen, wäre nie meine Art! An den Verhältnissen, Produktionsbedingungen & Co. ließe sich nur politisch und in globalen Zusammenhängen etwas ändern. Alles nicht so einfach ... Klar hab' auch ich Spaß an schönen Dingen. Manche Kleidungsstücke mag ich dann bei näherem Hinsehen dennoch nicht, entweder ist es die Qualität oder der Geruch (kennst Du sicher auch, der in manchen Läden wie z.B. *E-f*mily* herrscht) - Gut bei Chanel wird das wohl kaum vorkommen. Was ich meinte - bei mir stand Mode nie so im Vordergrund. Auch nicht unbedingt im Sinne von endlosem Kaufen. Erinnere mich noch gut an meine Schulzeit - die meisten Mädels kokettierten mit ihrer Kleidung und den Jungen und probierten kleidungstechnisch so allerlei aus - bei mir war das deutlich anders. Bin wohl eher ein pragmatischer Typ. Schwer zu beschreiben... Ich würde nicht einmal gern verschiedene Kleidungsstücke anprobieren, selbst wenn ich sie geschenkt bekäme, weil ich sehr genau weiß, was mir steht, was ich will und was ich brauche. Selbst wenn andere das deutlich anders sehen würdne, was mir steht! Ich muß mir schließlich gefallen! Daher käme bspw. auch eine "Beratung" in Sachen Kleidung für ich niemals infrage! ;-) ;o) Das alles hat für mich auch jetzt nichts mit "viel kaufen" "viel Habenmüssen" zu tun. Generell hab' ich nicht so das Bedürfnis, das was schön aussieht, selber auch besitzen oder tragen zu müssen. War in meiner Jugend noch ein klein bisschen anders. Aber da war der Geldbeutel eh klein - doch eine Freundin von mir arbeitete zusätzlich neben dem Hauptjob um sich ihre Traum-Heels leisten zu können. Ich fand die zwar auch klasse, aber extra dafür einen Zweitjob angenommen hätte ich nicht. Und so schlimm fand ich das nun auch wieder nicht, daß ich die nie besessen habe. Heute könnte ich sie mir eh leisten oder Vergleichbares, wenn ich denn wollte ...

      Schriftlich gar nicht immer so einfach. :-)
      Aber vielleicht wage ich es irgendwann einmal mit den Kaschmirpullovern. Trauere noch immer um einen schwarzen, der so herrlich war - eine falsche Wäsche und das war's dann....

      Liebe Grüße
      Sara

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I love hearing from you and appreciate friendly and constructive comments. Danke vielmals für eure Zeit, die ihr mir schenkt, um hier so freundlich zu kommentieren. Keine Scheu, einfach dazukommen. Herzlich Willkommen! Oceanblue Style ist eine eingetragene Marke und darf nicht anderweitig verwendet werden.Fragen gern an: oceanbluestyle.blog@gmail.com