11/18/16

interview mit Beate Richter



Welcher Modefans träumt nicht davon, hinter die Kulissen der Modewelt zu blicken? Endlich mal einen Insider auszuquetschen: Wie ticken Modedesigner? Was ist mit den mageren Models? Wie realistisch ist die Designerwelt, wie wir sie etwa bei GNTM präsentiert bekommen?


Ich habe mich also sehr gefreut, als die ehemalige Modedesignerin Beate Richter sich zu einem Interview bereit erklärte, so dass ich sie ordentlich ausgefragt habe, zu allem, was ich rund um das Thema "Mode" immer schon mal wissen wollte. Ihr habt also hoffentlich genauso viel Spaß beim Lesen wie ich beim Interviewen hatte!







1. Du warst das Gesicht der Stadt Berlin und hattest ein eigenes, phänomenal schönes, Modelabel namens "beate richter". Warum gibt jemand sowas auf?
Weil er nicht mehr kann. Dass ich damit nicht reich werden würde, habe ich akzeptiert, aber verhungern, fand ich dann doch zuviel Hingabe an die Kunst. Wenn es dann noch nicht mal moralische Anerkennung gibt, sondern die "werte Kundschaft" einem ins Gesicht sagt, dass sie alles zu teuer finden und sich ja für den Preis im Internet drei Kleider kaufen könnten - nun, dann haut man eben in´n Sack.

Ich habe hinterher gemerkt, dass es ein richtiges Burnout war - habe über ein Jahr lang keine Nähnadel mehr angefasst. Heute nähe ich nur für mich und für Leute, die es wirklich zu schätzen wissen! (Danke an dich für das "phänomenal schön"!!!!)

2. Ist es der Traum eines jeden Designers für die Haute Couture zu arbeiten? Oder möchte jede/r mit einem eigenem Label erfolgreich sein?
Ich weiss nicht, was der Traum "eines jeden Designers" ist :-) Ich kann nur für mich sprechen: Haute Couture war für mich unerreichbar. Und als ich fertig war mit Studieren, verlagerten die deutschen Modefirmen gerade ihre Produktionen ins Ausland und ganz schnell verschwanden auch die dazugehörigen Entwurfsabteilungen. Da war das eigene Label eine Flucht nach vorn. Dass es die falsche Richtung war, steht auf einem anderen Blatt.

3. Was ist dein Rat an Frauen, die sich selbstständig machen wollen?
Habt ein Vermögen im Rücken! Und Beziehungen! Den passenden gesellschaftlichen Hintergrund - bei Mode zum Beispiel die wohlhabenden Freundinnen eurer Mutter oder einflussreiche Journalisten in der Familie - Multiplikatoren. Gibt's das nicht - lasst es. In anderen Branchen kann ich nicht mitreden......







4. Die Frage aller Fragen: warum stellen Modemacher Kleider her, die den wenigsten Frauenkörpern entsprechen? Warum versuchen sich erwachsene Frauen dieser Kleidung anzupassen und kaufen bei diesen Labeln?
Teil 1: Die meisten Modemacher sind Männer, die meisten davon schwul. Die haben soviel Ahnung von Frauen wie eine Weinbergschnecke vom Fliegen. Sie machen auch keine Kleider für Frauen - die leben ihre künstlerischen Ambitionen aus. (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.)

In der industriellen Herstellung kommt noch der Sparzwang ("100€ für ein Kleid - biste irre!") dazu: je ausgeformter und substanzieller ein Kleidungsstück, umso teurer ist die Herstellung - einen Jerseyschlauch näht man in zwei bis vier Minuten zusammen - ein gefüttertes kleid aus richtigem Stoff mit Abnähern an den richtigen Stellen, Taschen etc. braucht schon wesentlich länger. Dann passt es genau einer Frau - derjenigen, der man es auf den Leib geschneidert hat :-)

Teil 2: Da kann ich nur spekulieren. Masochismus? Dieses typisch weibliche, sich ewig ungenügend fühlenende und hart an der Perfektion arbeiten müssende? Und der Triumph, wenn man es geschafft hat in Size Zero zu passen? Und die fette Kuh von Nachbarin/Vorgängerin/Kollegin/Schwester schafft es nicht?????




5. Warum dominieren vor allem männliche Designer die Frauenmode?
Ich habe keine Ahnung! Vielleicht investieren Geldgeber lieber in Männer - möglicherweise, weil sie durch die Bank selbst welche sind??? 


Aber wenn man meint, dass die Industrie sich nach den inneren Bedürfnissen der Kundschaft richtet, dann ist man auf dem Holzweg - egal ob Mode, Autos oder Möbel - Bedürfnisse werden erzeugt. Mittels Werbung - und die ist selten als solche gekennzeichnet..... (ich rede hier nicht von Blogs!)


6. Auch ein Karl Lagefeld muss dafür sorgen, dass bei Chanel die Kasse klingelt. Ansonsten runzeln die Besitzer, die Gebrüder Wertheimer, sicherlich die Stirn. Chanel bedient in seinen Entwürfen ja sehr stark den asiatischen Markt wie China, Japan und Korea mit Anleihen an Manga und den süße Mädchen-Stil. Wieviel "Kunst" und wieviel Markt steckt in deinen Augen in den Chanel-Kollektionen?
Fifty-fifty würde ich sagen. Viel kriege ich ja nicht mit so von ganz hinten im Stehrang - aber was ich sehe, ist immer grossartig. Kunst muss ja nicht zwingend brotlos sein :-)






7. In den 20er Jahren, eine meiner liebsten Epochen in Deutschland, war Mode ein Knaller in Berlin. Auch damals gab es eine Tendenz zum knabenhaften Schönheitsideal bei Frauen mit dünnen Lippen und wenig Busen.
Daneben existierte aber die Frau mit kurzen Beinen und langem Oberkörper. Aktuell gelten in der westlichen Welt Frauenkörper ohne Kurven, mit viel Busen und Schlauchlippen sowie das Ideal aus Pornofilmen von Nullkörperbehaarung als "schön".

Siehst du das auch so? Und wieso orientieren Frauen sich daran und spielen mit? Wer setzt diese Normen?
Gute Frage - ich frage mich das auch. Es ist ja nicht so, dass die Stilpolizei bei den Leuten vor der Tür steht und sie mit vorgehaltener Waffe dazu zwingt, sich so-und-so zurechtzumachen...... Meine Meinung dazu ist Folgendes: Selbstbewusstsein ist viel spärlicher vorhanden als man gemeinhin annimmt. Da kommt jedes Vorbild recht - und der, der am Lautesten schreit, am Stärksten auftritt, wird am meisten gehört. Von Männern und Frauen. Na, und dann neigen wir Menschlein auch noch zur Herdenbildung, dazuzugehören ist den Meisten sehr wichtig, also versucht man, sich anzupassen an den Stil der Mehrheit - die dadurch natürlich immer grösser wird. Individualismus und freier Wille sind ein schönes Ideal - aber dem wirklich zu folgen, verlangt sehr viel Mut und Kraft. Und das Bewusstsein, dass man manipuliert wird - logischerweise.




8. Stichwort beeinflussen. Blogger gelten ja auch als "Beeinflusser - Influencer". Warum bloggst du auf "Bahnwärterhäuschen"?
Als kreatives Outlet. Ich würde mir sonst viel zuviele Klamotten nähen. Oder gar das Malen anfangen - aber da ist das Material so teuer ;-P

9. Was war die blödeste Erfahrung, die du bisher als Bloggerin gemacht hast?
So richtig blöde Erfahrungen hab ich noch gar nicht gemacht! 3x Holz! Ich hoffe, dieses Interview ist nicht die erste ;-)






10. Warum liest du meinen Blog?
Weil du schlau bist und Humor hast und deine Anzüge besonders und besonders schick sind. Und das ist kein Süssholzgeraspel - schliesslich gibt's genug Auswahl in Blogland. Nur deine Flüchtigkeitsfehler im Text treiben mich manchmal auf die Minipalme - aber ich glaube, dass ist einfach deiner Vielbeschäftigung geschuldet.

11. Was ist dein liebstes Kleidungsstück?
Dirndlröcke. Gehen immer, passen immer. Man kann sie je nach Anlass in den diversesten Stoffen machen, zu verschiedensten Stilen kombinieren und ich fühle mich darin perfekt angezogen - inklusive maximaler Bewegungsfreiheit und Taschen!

12. Können Frauen anderen Frauen Erfolg gönnen?
Ich kann da nur für mich reden - ich kann sehr gut! Aber ich habe auch schon Frauen gekannt (genau - Vergangenheit), die mit einem Erfolg meinerseits so gar nicht zurechtkamen und dann sehr garstig wurden.........

13. Wie beschreibst du dein jetziges Leben in drei Adjektiven?
glücklich, ruhig, nachhaltig.


Liebe Beate, vielen Dank für das Interview!


Wer Tippfehler entdeckt, darf die im Kommentar gern melden, sollte ich nach dreimal durchlesen immer noch etwas übersehen haben! 


Wer noch mehr Fragen an Beate hat, bitte einfach am besten unten im Kommentar posten. 

Wer noch mehr Blogger-Interviews lesen mag, findet hier im Salonblog folgende Themen:

--> Professionell Bloggen von der Modeflüsterin und Ines Meyrose
--> Warum bloggen Frauen über 50? mit Sabine Gimm
--> Die tollsten Beauty-Tipps von Schminktante Anja Frankenhäuser



-Sabina

26 comments:

  1. :-D
    du süsse! total aufregend das hier zu lesen!!! danke nochmal! hat echt spass gemacht deine klugen fragen zu beantworten! man merkt dass du dich wirklich mit dem thema mode auseinander setzt.
    und ich bin auch in den letzten posts von dir über gar keine fehlerchen mehr gestolpert :-) ich fand es eben immer schade, weil du so kluge gedanken niederschreibst. aber nu is ja gut <3
    dankeschön fürs hiersein dürfen!
    xxxxxx

    ReplyDelete
  2. Schönes Interview! Die dazu ausgewählten Bilder gefallen mir auch besonders gut.

    Darf ich noch eine Frage an Beate stellen? Was wäre denn in der Rückschau betrachtet der richtige Weg gewesen, wenn der nach vorne zum eigenen Label der falsche war? Ich weiß, dass es keine echte B-Probe gibt. Aber eine Idee, wie es für Dich unter den Umständen (nicht im Traumland) hätte besser/gesünder laufen können, hast du vielleicht?
    LG an Euch beide
    Ines

    ReplyDelete
    Replies
    1. liebe ines - ehrlich gesagt weis ich es nicht.... vll. eine ausbildung dranhängen die ein solides angestelltenverhältnis ermöglicht hätte um die mode querzufinanzieren? und sich mehr auf´s künstlerische konzentrieren statt auf tragbares? aber welcher job ist noch sicher gewesen nach dem wirbel der wiedervereinigung und in zeiten der globalisierung? und hätte das denn funktioniert? **mor wees es nisch - mor steckd ni drinne**** sagt man bei uns :-)
      xxxx

      Delete
  3. Schönes Interview und tolle Bilder! Ich mag Beates klare und differenzierte Sicht auf die Welt :-) Eine Frage hätte ich aber doch noch. Beate, kannst du dir vorstellen, jemals in den Modezirkus zurückzugehen? Du würdest eine hervorragende Journalistin abgeben.
    Liebe Grüße
    Fran

    ReplyDelete
    Replies
    1. oh danke fran! profi-lob! bin gleich ein stück gewachsen!
      kommt drauf an - habt ihr einen job frei? ;-)
      xxxxx

      Delete
  4. Ein großartiges Interview! Danke Sabina und danke Beate. Ich wünschte Frauen wie Ihr würden Mode machen, mit einem wohlwollenden Blick auf die Trägerinnen und mit enorm viel Fantasie. Dass ich Deine Looks sehr mag, Beate, kann ich nicht oft genug sagen.
    Lieben Gruß
    Sabine

    ReplyDelete
    Replies
    1. merci! ob das noch einer bezahlen kann wenn sabina und ich kleider verkaufen.... ;-) ;-) ;-)
      xxxxx

      Delete
    2. Dankeschön liebe Sabine. Wie süß von dir! xxx

      Delete
  5. ach wie schön, beate hier zu sehen! tolles interview, wunderschöne bilder! habt ihr richtig gut gemacht ihr zwei - die überraschung ist geglückt! xoxoxo

    ReplyDelete
    Replies
    1. Danke liebe Bärbel. Wir müssen uns beim Bloggen ja mal was gönnen und gemeinsam zeigen, was Ü40 Bloggerinnen für tolle Frauen sind und so draufhaben...Hab noch eine wunderschöne Woche und LG Sabina

      Delete
  6. Schönes Interview. Die Fragen sind total durchdacht liebe Sabina. Ich finde es ganz klasse, dass Du sehr auf Deine Interview-Partner eingehst. Wieder ein wenig mehr von Beate kennen gelernt. Klasse!

    Liebe Grüße Sabine

    ReplyDelete
    Replies
    1. Boah liebe Sabine, das freut mich aber sehr. Dankeschön für dieses Kompliment. Wenn Interviewpartnerinnen auch noch so unkompliziert und auskunftsfreudig sind wie ihr beide, dann macht es richtig Spaß! Schönen Abend und LG Sabina

      Delete
  7. Danke für das Interview an Euch beide:
    Kluge Fragen und radikale Antworten - radikal im Sinne "von der Wurzel her". Und dort lebst Du Beate ja jetzt nach dem komplizierten Ausflug in die Modewelt Berlins und der Welt: "glücklich, ruhig, nachhaltig."
    Deinen Blog empfinde ich als weit mehr als nur ein "kreatives Outlet". Es ist ein Strang wie eine Nabelschnur, den Du Dir durch Deine Professionalität im Bereich Mode aufrechterhalten hast, bzw. neu geschaffen hast. Zu Deiner und unserer Bereicherung.
    Möge Dir daraus noch viel Gutes erwachsen, das wünsche ich Dir sehr herzlich!
    Sieglinde

    ReplyDelete
    Replies
    1. danke liebe sieglinde - für diesen wunderbaren kommentar!!!
      und vor allem für die lieben wünsche!! xxxxxx

      Delete
  8. :-) Tolles Interview mit sehr schönen, begleitenden Fotos! Danke dafür!
    Ich persönlich ziehe einen Janker einem Dirndl-Rock vor (obwohl ich Röcke sehr gern mag).
    Oder mir ist der "richtige" Rock noch nicht über den Weg gelaufen.
    Herzliche Grüße und Euch ein schönes Wochenende :-)

    ReplyDelete
    Replies
    1. Liebe Claudia, das mit dem richtigen Kleidungsstück kenne ich. Wem geht es nicht so?

      Hast du mehrere Jancker?

      LG Sabina

      Delete
  9. Wundervoll! Habe das Interview gerne gelesen, das habt ihr gut gemacht <3
    Das letzte Foto ist sensationell, das erste Foto sowieso :)

    Liebe Grüße

    ReplyDelete
  10. Sehr interessant! Hab das Interview gerne gelesen.
    LG
    Christine

    ReplyDelete
  11. Danke für den spannenden Blick hinter die Kulissen und für den Blick in dein altes Leben! Das war mal ein richtig tolles Interview mit Hammerfotos (Beate, bist eh meine Style-Queen) und interessanten Fragen -musste allerdings über Nr. 10 lachen. ;D Sabina, wie könnte man dein Blog nicht lesen? ;)

    Lieben Gruß an euch beide!

    ReplyDelete
    Replies
    1. Danke Anna ein Lob von dir Schreibkünstlerin freut mich echt!!!

      Ja klar finde ich auch, dass alle Welt meinen Blog lesen sollte. So wie eure...*lach*

      Aber ich kann in eine Leserin ja nicht hineingucken, daher die Frage...Schönen Abend noch und LG Sabina

      Delete
  12. Sehr schön geschrieben, liebe Sabina, danke an Euch Beide! Und ich kann Beate nur zustimmen, die Sache mit dem Mode-Mainstream ist oft eine Frage des mangelnden Selbstbewusstseins, und es machen sich immer noch sehr Wenige Gedanken über die Hintergründe ihres eigenen Verhaltens. Selbstreflektion ist in der heutigen Zeit scheinbar nicht so beliebt.

    Und sehr schöne Fotos habt Ihr ausgewählt! Am liebsten mag ich das Bild im roten Kleid! Aber auch das erste Bild im gelben Rock gefällt mir sehr!

    Beates Blog, den ich zunächst gar nicht mit Mode in Verbindung brachte, läßt erkennen, dass da weitaus mehr ist - die Sicht auf das Leben und die Dinge ...die Leser unterschiedlicher Couleur in den Bann zieht.

    Auch ich wünsche Dir, liebe Beate, dass aus Deinem Blog viel Gutes, vielleicht sogar ein neuer, erfüllender Beruf, erwächst!

    Herzlichst
    Sara

    ReplyDelete
    Replies
    1. Liebe Sara, danke dir für dein differenziertes und aufmerksames Feedback!

      Ja, daher mache ich auch so gern Interviews, in dr Hoffnung, dass Leserinnen Neues erfahren, einen Aspekt oder Gedanken...

      Naja, irgendwie ist Mainstream immer dabei. Die Frage ist m.E. wie man damit umgeht. Selbst die vermeintliche totale Selbstverwirklichung ist ja Mainstream...*lach*

      Da muss jede wohl ihren Weg finden.Schönen Abend noch und LG Sabina

      Delete
    2. Liebe Sabina,
      erst jetzt schaffe ich es wieder hierher. Lege schon Nachtschicht ein ;-) .... nee, nicht deswegen ...
      Sicher ist das mit dem Mainstream so eine Sache. Und bei der vermeintlichen Selbstverwirklichung sowieso. Vor allem WAS IST Selbstverwirklichung!?? :-) Ich finde diese "Meinungen", die nichts als Nachplappern sind, immer so witzig, Du weißt sicher, was ich meine. Wichtig ist, daß man so lebt, dass man sich wohl damit fühlt, ganz gleich, was andere darüber oder über einen denken.

      Liebe Grüße und gute Nacht :-)
      Sara

      Delete
  13. <3 <3 <3
    Bin erst durch den Link im "Apfenzglitzchenpost" bei Frau Hummel auf dieses Interview gestoßen und liebe es! Gute Fragen, tolle Antworten!
    Liebe rostrosige Adventgrüße, Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/12/anl-12-beschenk-dich-selbst-giveaway.html

    ReplyDelete

I love hearing from you and appreciate friendly and constructive comments. Danke vielmals für eure Zeit, die ihr mir schenkt, um hier so freundlich zu kommentieren. Keine Scheu, einfach dazukommen. Herzlich Willkommen! Oceanblue Style ist eine eingetragene Marke und darf nicht anderweitig verwendet werden.Fragen gern an: oceanbluestyle.blog@gmail.com