11/5/15

lässt sich mit bloggen geld verdienen? die modeflüsterin über eigenmotivation, arbeitszeiten, selbstgespräche und statussymbole


Was machen Selbständige so den ganzen Tag? Wann haben die Feierabend? Legen die auch mal die Füße hoch? Und was ist, wenn ein Kunde noch Freitagabend mailt, während wir schon im Kino sitzen?
In meiner Reihe "Lässt sich mit Bloggen Geld verdienen" spreche ich mit Frauen, die nicht mit einer Festanstellung im Rücken bloggen. Sondern mit Geschäftsfrauen, die sich erfolgreich seit Jahren als Selbstständige auf dem freien Markt behaupten wie Stephanie oder Ines (zum Interview hier). Sich mit Preisdumping herumplagen oder mit Anfragen potentieller Kunden, die aber leider kein Budget für Aufträge haben. 
Mal eben mit Bloggen Geld verdienen? Wer mit diesem Gedanken spielt und sich nicht nur als 20-Jährige ein Taschengeld dazu verdienen will, für den habe ich eine Kollegin interviewt, die weiß was Selbstständigkeit bedeutet. Fragen bitte direkt im Kommentar sehr gern hinterlassen oder per Mail schicken.

- Sabina


1.Es geht ja um heute um das Thema "Selbständigkeit". Bitte beschreiben also kurz für die Leserinnen dein Wirkungsfeld.

Ich bin seit rund 25 Jahren als Managerin, Beraterin, Fachautorin und Dozentin im Bereich Public Relations und Marketing-Kommunikation aktiv. Die ersten fast 10 Jahre meines Berufslebens war ich bei Wirtschaftsunternehmen und bei einem Verband angestellt, danach habe ich mich selbständig gemacht. Seit drei Jahren betreibe ich nun den Fashion-Blog "Die Modeflüsterin". Die begeisterte Resonanz meiner Leserinnen hat daraus zwischenzeitlich auch ein kleines Business entstehen lassen. Und gerade arbeite ich an einem Konzept, wie ich dieses Mini-Business weiter ausbauen und der Nachfrage meinen Leserinnen noch besser gerecht werden kann. 

2. Hast du in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet? Oder: Worin unterscheiden sich Angestelltendasein und Selbständigkeit? 
Natürlich ist es ein entscheidender Unterschied, ob man angestellt oder selbständig arbeitet. Aber je höher die Position im Angestelltenverhältnis ist, desto mehr Entscheidungsfreiräume erhält man und desto ähnlicher werden sich die Funktionen. Die Eigenmotivation wird immer wichtiger, ebenso sich selbst Ziele zu setzen und diese mit strategischer Finesse, Ausdauer und Durchsetzungskraft umzusetzen. Auch die Ergebnisse der eigenen Arbeit müssen in beiden Fällen verantwortet werden - entweder gegenüber Chef bzw. Chefin oder gegenüber dem Kunden. 
Allerdings sind die Rahmenbedingungen und das Umfeld des Arbeitens als Angestellte oder als die eigene Chefin im Home Office grundverschieden. Als Angestellte ist man immer Teil eines Teams, hat Kollegen und/oder MitarbeiterInnen, geht in ein externes Büro und nutzt die Büro-Infrastruktur des Unternehmens. Ob der Kopierer oder die Kaffeemaschine funktioniert oder nicht, wie die Post versandt werden muss, woher Papier und Stifte kommen, wann der PC gewartet wird und wie die Reisekosten verbucht werden, ist meist von Dritten organisiert. Man kann sich in seiner Arbeitszeit auf seine fachliche, berufliche Aufgabe voll konzentrieren. 

Fest angestellt schlummert es sich leichter 

Nicht so im Home Office. Da muss ich für verwaltende Tätigkeiten, für die Herstellung und Erhaltung der nötigen Infrastruktur bis hin zur Versorgung mit Getränken alles selbst organisieren. Das ist ein recht großer zusätzlicher Aufwand, den viele Selbständige gerne unterschätzen. Mal ganz zu schweigen von den steuerlichen und behördlichen Auflagen, die erfüllt werden müssen. Die Zeit dafür muss man sich einplanen, damit im Ernstfall - will heißen: Kunde droht mit kurzfristigem Abgabetermin - alles glatt läuft und die Arbeitsprozesse stimmen. Und man muss gut alleine konzentriert arbeiten, auch mal einen ganzen Tag ohne Ansprache oder Small Talk zwischendurch überleben können. Das ist nicht jedermanns Sache. Dazu kommt die finanzielle Unsicherheit, die man manchmal einfach aushalten muss. Die wenigsten Allein-Unternehmer haben immer die Auftragsbücher voll. 
Da gibt es Zeiten, in denen man potentielle Kunden schweren Herzens ablehnen muss und solche, in denen man ein bisschen Leerlauf hat. Wer mit einem regelmäßig eingehenden Gehalt ruhiger schläft, bleibt besser im Angestelltenverhältnis. Ein weiterer Unterschied, der mich als Modeflüsterin natürlich besonders interessiert, sind die modischen Rahmenbedingungen. Wer jeden Tag in ein Büro gehen muss, sollte sich repräsentativ kleiden und ein gepflegtes Äußeres haben - je nachdem welcher Dress Code im individuellen beruflichen Umfeld gefordert wird. Wer jeden Tag theoretisch vom Bett direkt an den Schreibtisch im Home Office wandern könnte, ist da sicher etwas lässiger. 
Aber auch dabei kommt es auf die ganz persönlichen Notwendigkeiten und Vorlieben an. Ich kenne viele Selbständige, die sich auch an Tagen im Home Office repräsentativ kleiden, da sie dies für ihre innere Rolle als Business-Frau brauchen. Und wenn Kundentermine anstehen, ist dies ohnehin Pflicht.


Statussymbole wirken
Und vielleicht noch ein Tipp: Als Selbständige sollte man immer auf sein Image achten. Erfolgreiche Menschen arbeiten gerne mit Menschen zusammen, die sie ebenfalls als erfolgreich einschätzen. Über Status-Symbole kann man streiten, sie haben in der Realität aber immer noch ihre Relevanz - besonders wenn sich eine Person nicht über ihre Position in einem Unternehmen definieren kann. Dies gilt auch für die New Economy. Auch bei Internet-Selfmade-Millionären sind es trotz aller augenscheinlichen Lässigkeit die kleinen, aber wichtigen Signale zwischen den Jeans-Outfits, die sehr wohl wahrgenommen werden. Manchmal ist das dann eben die "richtige" Marke und Modell der Sneakers.


3.  Was würdest du jemandem raten, der selbständig tätig sein will?
Er oder sie sollte sich wirklich bewusst sein, welche Tätigkeiten auf ihn zukommen. Und sollte intensiv überlegen, welche davon er selbst erledigen muss/will/kann und welche er besser auslagert oder sich Unterstützung von Dritten holt. Als Selbständiger muss man alle Prozesse, von der Kundengewinnung, über die Abwicklung von Aufträgen bis hin zur Sicherstellung der Infrastruktur, Erfüllung behördlicher Auflagen und verwaltenden Tätigkeiten, im Griff haben.
Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man die meiste Zeit alleine, ohne Team im Rücken, arbeiten wird. Daher empfehle ich, sich einen Coach oder Sparringspartner zuzulegen, mit dem man notfalls kniffelige Situationen im Job besprechen und Erfahrungen austauschen kann.
Ferner muss man immer aus den Einnahmen genügend Rücklagen bilden - nicht nur um die Steuer zu bezahlen, sondern vor allem auch, um weniger gute Wochen überbrücken zu können, auch mal Urlaub einzuplanen und - ganz wichtig! - im Zweifelsfall nicht jeden Auftrag annehmen zu müssen. Die große Freiheit der freien Berufe muss man sich auch erst einmal verdienen...




4. Die Frage aller Fragen: lässt sich mit Bloggen professionell Geld verdienen sodass es zum Lebensunterhalt reicht?
Theoretisch ja. Praktisch schaffen es nur die Wenigsten. Und dann hängt das sicherlich auch noch davon ab, welche Ansprüche man an den eigenen Lebensstil stellt. Ich denke, dass der Schlüsselfaktor dabei ist, über das Bloggen weitere Aufträge in ertragreicheren Gebieten an Land zu ziehen. Blogger können beispielsweise Bücher schreiben, Workshops anbieten, als Markenbotschafter, Gast-Autor oder Berater engagiert werden und vieles mehr. Die wenigen Blogger-Persönlichkeiten, die es schaffen, sich in diesem hart umkämpften Markt zu etablieren, können sich durchaus zu kleinen bis größeren, profitablen Blog-Unternehmen entwickeln. Aber dazu müssen sehr viele fachliche und persönliche Fähigkeiten mit einem nicht unbeträchtlichen Durchhaltevermögen, Fleiß und Professionalität zusammentreffen und ein Quäntchen Glück, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen auf sich aufmerksam zu machen, gehört wohl auch dazu.

5. Welche Vor-und Nachteile hat selbständig sein?
[siehe oben, bei Unterschieden]

6. Professionelle Blogger müssen sich im Markt behaupten bei Honorarverhandlungen mit Hobbybloggern, die oft ähnliche Inhalte für Anbieter kostenlos präsentieren. Was ist deine Meinung dazu?
Ich finde, dass jeder Blogger / jede Bloggerin ihre eigenen, klaren Prinzipien festlegen und sich daran halten sollte. Professionelle Blogger sollten für ihre Arbeit auch entsprechend bezahlt werden. Ich gehe aber davon aus, dass Profis auch die bessere Qualität liefern, was Inhalte, Design und Auftritt nach außen angeht. Und dass auch die Mediadaten, sprich: Reichweiten und Kontakte sowie Zielgruppen stimmen. Der Mehrwert, den Blogger-Profis gegen Honorar für ihre Werbepartner liefern, sollte schon deutlich werden. Dann können sich die Werbungtreibenden entscheiden, ob sie ihr Produkt lieber möglichst billig platzieren oder möglichst wertig in Blogs präsentieren wollen. Und ob sie bei ihrer Werbestrategie auf eine breite Streuung durch viele Blogs mit geringer Reichweite oder auf eine zielgruppen-optimierte, gezielte Streuung über wenige, ausgewählte Blogs mit hoher Reichweite setzen. Beides ist legitim. 

Auf dem Markt entscheiden immer Angebot und Nachfrage über den Preis. Die Bloggerinnen entscheiden, wie hochwertig sie ihr Werbeumfeld und ihre Werbemöglichkeiten gestalten, die Werbekunden entscheiden, welche Strategie sie fahren wollen und was ihnen die ansprechende Platzierung ihrer Produkte und die Zusammenarbeit mit bestimmten Profis wert ist. Daraus ergibt sich dann der Preis, den Blogger für ihre Services festlegen und Unternehmen bereit sind zu zahlen.
Und dann ist da ja noch die Frage, ab wann eine Bloggerin überhaupt ein Profi ist...Für mich ist das der Fall, wenn die Bloggerin ganz klar das Ziel hat, mit dem Blog ein Einkommen zu erwirtschaften und dieses Ziel entsprechend professionell angeht. Das bedeutet, dass die Bloggerin bei ihrer Arbeit nach professionellen, journalistischen Standards vorgeht und das Ergebnis nach fachlichem Ermessen qualitativ hochwertig ist. Wie immer im Leben ist dabei der Übergang fließend. Und so liegt auch zwischen Hobby-Blogger und Profi-Blogger eine riesige Grauzone. Im Prinzip allerdings ist jeder Blogger, der den ersten Euro verdient, ein professioneller Blogger.



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 Ines Meyrose  

20 comments:

  1. Sehr ineressantes Interview. Vielen Dank dafür :)

    LG Sabine

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    1. Dankeschön liebe Sabine PS : bitte wundert euch nicht über meine Antwortstil. Ist übers Handy. ...

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  2. ich mag stephanies zeichnungen total gerne, hat sie dich auch mal portraitiert?
    lg ☼

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    1. Was für eine süße Frage erst dachte ich nein leider noch nicht , doch dann fiel mir ein, dass sie mich für die erste Blogger-Aktion letzten Sommer /link rechts/ porträtiert hat xxx Ich mag die Illustrationen auch total danke für deinen Besuch hat mich wie immer gefreut

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  3. Was für ein spannendes Interview - danke Dir dafür! Ich habe es mit ganz besonderem Interesse gelesen, da ich ja auch selbständig bin! - Ganz liebe Grüße aus Wien,

    Katja

    collected by Katja - Austrian fashion & travel blog

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    1. Dann freue ich mich besonders über dein Feedback und deinen Kommentar Herzliche Grüße nach Wien aus Frankfurt von Sabina

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  4. Liebe Sabine, schön dieses Interview zu lesen, auch wenn ich nicht selbsständig bin und zum Spaß blogge.
    Och ich mag auch total gern Stephanies Zeichnungen.
    Liebe Grüße Tina

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  5. Interessantes Interview. Ich fürchte, vom Bloggen leben zu müssen ist nicht immer besonders lustig.... ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

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  6. Ich denke mit bloggen Geld zu verdienen um zu Leben ist nicht ganz einfach . Meins wär es nicht . Ich blogge zum Spaß . Und habe mein Hobby zum Beruf gemacht ;)
    LG Heidi

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  7. Die Modeflüsterin ist eine sehr gute professionelle Bloggerin. Sie arbeitet nicht nur mit viel Kompetenz, sondern auch mit viel Einfühlungsvermögen. Sowohl bei ihren Präsentationen und den hervorragenden und Freude machenden Zeichnungen (die ja auch ein wichtiges Stück Alleinstellungsmerkmal sind), als auch bei Ihren Antworten auf Kommentare. Das hat schon große Klasse!!

    Alles, was sie über die Selbstständigkeit sagt, stimmt und sollte gut überlegt werden, wenn frau sich in diese Richtung entscheidet.
    Z. B. ist Ines Meyrose auch schon einige Jahre selbstständig und deckt in ihrer vielseitigen Kompetenz und sympathisch-reflektierten Persönlichkeit eine große Bandbreite ab. Sie hat das Bloggen hinzugenommen zu den anderen "Spielarten", die sie beherrscht und verfeinert damit meiner Meinung nach bestens ihr Geschäftsfeld.

    Zwei toll ausgewählte Beispiele für gelingendes, professionelles Bloggen, liebe Sabina, das den Lesern jede Menge Freude macht. Danke für das schöne Interview an Dich und die sehr sympathische Modeflüsterin Stephanie!
    Herzliche Grüße von der - natürlich ebenfalls selbstständigen - Sieglinde.

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  8. Ich folge Die Modeflüsterin schon lange und bin immer wieder mit ihrem Posts begeistert! Sie weiß wovon Sie schreibt, macht das gut und mit viel Hintergrundwissen! Dank liebe Sabina und Stephanie für das tolle Interview!
    Ich bin ebenfalls schon lange selbstständig und kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen - noch weniger wegen meines Alters!
    LG e bjos Claudia
    www.claudias-welt.com

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  9. Meine Mutter war ja Damenschneidermeisterin, mit Atelier, angestellten Schneidern und Lehrlingen. Es war bei uns im Haus und ich konnte so oft und so viel ich wollte Zeit dort verbringen. Und allein durch zuschauen (grade bei den Anproben) lernt man unheimlich viel und entwickelt ein Gefühl wie sich durch bestimmte "Kniffe" die Proportionen in die gewünschte Richtung verschieben kann.
    Für mich selbst hat sich das automatisiert und manifestiert. Es kommt nicht selten vor, dass ich ergendwas, irgendwo kürze. Weil es mir besser taugt.
    Bei Stephanie fasziniert mich, dass sie mein Bauchgefühl in verständliche Worte kleiden kann. Und das dann auch noch für jeden Figurtyp.
    Das ist wirklich eine Gabe. Zu erkennen, warum manches besser funktioniert ist das eine. Es zu beschreiben eine ganz, ganz andere Hausnummer. Wir sind also froh, dass wir Dich haben, liebe Stephanie.

    Nun hätte ich aber eine weniger modische als mathematische Frage (das wäre ja eigentlich mein Metier): In welchen Zahlen manifestiert sich die "Reichweite" eines Blogs?
    Es gibt leser mit 3000 GFC Lesern die 50% mehr Zugriffe haben, als ich mit meinen 96 Lesern. Das allein kann einen reichweitenstarken Blog doch nicht ausmachen?
    Mich würde einfach interessieren, wie das definiert wird?
    Kann ein Blog mit 5 mickrigen Kommentaren pro Tag tatsächlich als erfolgreicher eingestuft werden, als einer mit 50 oder 60?

    LG Sunny

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    1. Liebe Sunny,

      Vielen lieben Dank für Deine netten Worte! Zu Deiner Frage: Die Reichweite wird definiert durch die Einzelnen Besucher pro Monat, also die Unique Visitors. Diese wird in Verhältnis zur Anzahl der gesamten, individuell definierten Zielgruppe gesetzt. Also nach dem Motto: dieser Blog erreicht x% der Personen aus der Gruppe von y Personen. Die Anzahl der Seitenaufrufe wiederum sind Kontakte. Wenn also jeder Besucher sich durchschnittlich 2 Seiten eines Blogs ansieht, dann sind das 2 mal so viele Kontakte wie Besucher. Jede angesehene Seite bedeutet für den Werbungtreibenden die Chance, dass seine Werbung auf der Seite gesehen wird. Die besuchte Seitenanzahl ist also die Kontaktchance. Wenn man sich dann noch das Engagement der Besucher ansieht, gibt es einen qualitativen Unterschied der Besucher. Es kann durchaus sein, dass ein Blog mit wenigen Besuchern eine hohe Aktivierung aufweist, weil viele Besucher kommentieren. Und ein Blog mit sehr vielen Besuchern kann wenige Kommentare haben, da die Besucher eben eine geringere Aktivierung oder weniger Engagement mitbringen. Das sind dann rein qualitative Faktoren. Alle Kriterien können aber bei der Mediaplanung der Werbungteubenden eine Rolle spielen. Das hängt von der jeweiligen Werbestrategie ab. Ich hoffe, das war ungefähr das, was Du wissen wolltest?
      Falls Du dazu noch Gragen hast, gerne auch per Mail 😊

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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    2. Es soll natürlich Fragen heißen.

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  10. Hallo Sabina! Das war jetzt spannend zu lesen, tolle Fragen, und interessante Antworten :)
    Ich mag die Interviews hier bei dir immer total gerne.

    Schönen Abend noch, liebe Grüße <3 (toi toi toi für die Theaterproben!)

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  11. Danke für dieses tolle Interview! Ich fand es sehr spannend zu lesen, obwohl ich keine Selbstständigkeit als Bloggerin anstrebe! ;-)
    Vielen Dank für den Einblick!
    Liebe Grüße,
    Stef

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  12. Tolles Interview! Super informativ!!! Danke euch beiden dafür.
    LG Anke

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  13. Hallo liebe Sabina,
    ich finde die Idee mit der Interview-Reihe super!
    Gerne mehr davon! War wirklich informativ und hilfreich!
    Liebe Grüße
    Susi

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  14. Ich finde das Thema wirklich sehr interessant! :-)
    Tolle Idee! :-)
    Liebe Grüße <3

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  15. Toller Bericht, ich blogge weil es mir Spaß macht und weil ich durch das bloggen auf andere Gedanken komme, ich will kein Geld damit verdienen, dafür bin ich zu alt, aber ich finde es toll wenn junge Menschen mit bloggen Geld verdienen wollen. Habe den Bericht gleich weitergeleitet an eine liebe Person , die gerne starten möchte.
    LG Katrin

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